"AKTUELLE NEWS"



18.12.2015
Vorschau TSG Herdecke - AC Köln-Mülheim (19.12.2015)
Der letzte Kampf soll kein Sonntagsspaziergang werden

Das Saison–Finale der Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke in der Oberliga steht bevor. Samstag um 19 Uhr treffen die Schützlinge der Trainer Philipp Kappler und Holger Nowakowski auf den Tabellenvorletzten AC Mülheim am Rhein, gegen den die Herdecker in der ersten Serie nach einer 17:12 Führung noch mit einer mit 17:20 Niederlage die Heimreise antreten mussten.

Die Herdecker Ringer haben diesen Kampf längst vergessen. Nach drei Siegen in Folge wurde am vergangenen Samstag mit dem Sieg bei der 2. Mannschaft des KSV Witten der Klassenerhalt in der Oberliga gefeiert. Ein Besuch des Dortmunder Weihnachtsmarktes stand neben einigen Trainingseinheiten noch im Terminkalender der TSG Athleten, die am Samstag in der Bleichsteinhalle die Saison gegen die Mülheimer Ringer locker ausklingen lassen können.

Keine Schützenhilfe

Ganz so locker sieht TSG–Sportkoordinator Frank Meyer diesen Kampf nicht. „Alle wollen gewinnen – Trainer und Athleten. Außerdem wollen wir keine Schützenhilfe für die im Abstiegskampf stehen Mülheimer leisten“, so die klare Vorgabe von Meyer. Für Mülheim geht es noch um den Klassenerhalt. Die Gäste der TSG stehen auf dem vorletzten Platz, zwei Punkte vor Witten II, und müssen unbedingt Punkten, um ganz sicher gehen zu können. Allerdings stehen die Zeichen der Wittener gegen Neuss nicht gerade auf Sieg. Neuss ist Tabellenzweiter und will im Falle eines Aufstiegsverzichts seitens des KSV Hohenlimburg in den Startlöchern stehen.

Nach dem Kampf startet im Ringerzentrum an der Goethestraße die traditionelle Jahresabschlussfeier. Für Tibor Pal, überragender Herdecker Leichtgewichtler, ist die Jahresanschlussfeier seine letzte Veranstaltung. Tibor fliegt nach der Feier wieder in seine rumänische Heimat zurück. „Die Chancen, dass Tibor in der kommenden Saison wieder für uns ringt, sind gut“, glaubt Frank Meyer an eine Rückkehr im August 2016.

von Peter Pickel



17.12.2015
KSV Witten II - TSG Herdecke 12:23 (12.12.2015)
TSG schafft den Klassenerhalt

In der Wittener Husemann-Halle haben die Oberliga-Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke mit einem 23:12-Erfolg über die 2. Mannschaft des KSV Witten die Zugehörigkeit zur Oberliga für ein weiteres Jahr gesichert. Ob die Wittener, die weiterhin Tabellenletzter sind, noch absteigen, ist zurzeit noch nicht abzusehen.

Der für die Herdecker entscheidende Kampf war eine klare Angelegenheit. Dabei waren die kampflosen Siege von Stephan Thoß und Szabolcs Hatos natürlich der Grundstein für den Sieg. Doch letztlich sind die Statuten nicht von den Herdeckern gemacht worden.

Strahlende Gesichter

Herdeckes Sportkoordinator Frank Meyer verfolgte den Kampf in Witten unweit vom Mattenrand entfernt. Ein wenig nervös wirkte der Herdecker schon. Doch bereits vor den beiden letzten Kämpfen war alles klar. Herdecke führte mit 17:12. Der kampflose Sieg von Stephan Thoß sorgte für die 21:12-Führung. Da nur noch vier Punkte zu vergeben waren, gab es bereits strahlende Gesichter bei den Akteuren und Offiziellen der TSG Schwerathletik Herdecke. Der 2:0-Punktsieg von Peter Schwarzburg war plötzlich nur noch Nebensache.

Frank Meyer war sichtlich erleichtert. „Die letzten drei Siege in Serie haben uns den Klassenerhalt gebracht“, bilanzierte Meyer die Saison, die für die Herdecker am kommenden Samstag mit dem Kampf gegen AC Mülheim am Rhein beendet ist. Es war übrigens die achte Saison in der Oberliga, in der die Herdecker unter Wert geschlagen wurden. „Wir haben ja ohne einen Schwergewichtler gerungen“, blickt Meyer auf die Saison zurück, und hofft, dass Schwergewichtler Maximilian Lodwich in der kommenden wieder voll dabei ist. „Wir brauchen Max“, stellte nicht nur Frank Meyer in dieser Saison mehrmals fest.

Ob das die einzige Baustelle ist, vermochte Herdeckes Sportkoordinator nicht zu sagen. „Wir wollen alle Ringer halten“, zeigt sich Meyer kämpferisch, und spricht von einem Potenzial für den oberen Tabellenbereich.

Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg: Walter Lisin, 0:4-Punktniederlage. 61 kg: Tibor Pal, 4:0-Punktsieg. 66 kg: Daniel Beucke, 2:0-Punktsieg. 70 kg: Stephan Thoß, kampflos Sieger, weil sein Gegner der dritte Ausländer im Team der Wittener war. Nur zwei sind erlaubt. 75 kg A: Peter Schwarzburg, 2:0-Punktsieg. 75 kg B: Nima Habibivand, 3:0-Punktsieg. 80 kg: Nils Holk, 4:0-Punktsieg durch Übergewicht seines Gegners. 86 kg: Szabolcs Hatos. Der Kampf wurde für die TSG gewertet, weil der Wittener Ringer nicht aus der Bundesligamannschaft in das Oberligateam seines Vereins wechseln durfte. 98 kg: Dennis Böddeker, 0:4-Punktniederlage. 120 kg: Gantulga Munkbad, 0:4-Punktniederlage. Als dritter Ausländer im Team der TSG wären die Punkte, auch bei einem Sieg des Herdeckes, an Witten gegangen.

von Peter Pickel



14.12.2015
Vorschau KSV Witten II - TSG Herdecke (12.12.2015)
TSG-Ringer bleiben optimistisch

Die Oberliga-Ringer der TSG Herdecke kämpfen am heutigen Samstag gegen den Lokalrivalen KSV Witten II. Um 17.30 Uhr beginnt in der Wittener Husemann-Halle der vorletzte Kampf der Saison 2015. Der Gegner KSV Witten II ist mit sechs Pluspunkten Tabellenletzter in der Oberliga, die Herdecker haben vier Punkte mehr auf ihrem Konto. Bei zwei noch ausstehenden Kämpfen sollte der Vorsprung der TSG für den Klassenerhalt reichen.

Keine Beteiligung an Spekulationen

Die Schützlinge des Herdecker Trainergespann Philipp Kappler und Holger Nowakowski gehen trotzdem gut vorbereitet in dieses Abstiegsduell. „Wir müssen nur gewinnen“, sagt Herdeckes Sportkoordinator Frank Meyer. Aber: Die Herdecker werden weiter aufpassen, ob ein Wittener Ringer zu viele Kämpfe in der Zweitliga-Mannschaft des KSV bestritten hat und somit nicht mehr in Wittens zweiter Mannschaft ringen dürfte. Darüber hinaus beteilige er sich nicht an den Spekulationen um mögliche Auf- oder Abstiege von anderen westfälischen Mannschaft aus der Verbandsliga oder aus der 2. Bundesliga, so Meyer.

„Wir werden mit den Ringern in Witten antreten, die auch bei den Siegen in den beiden letzten Kämpfen aktiv waren“, kündigte er an. Den Rest überlasse er seinem Trainergespann, das schließlich am Mattenrand die Aktionen seiner Schützlinge beobachte.

Die Herdecker Ringer hoffen trotz des Auswärtskampfes auf lautstarke Unterstützung durch die Fans aus der Ruhrstadt – schließlich findet der Kampf nur wenige Kilometer von Herdecke entfernt statt.

von Peter Pickel



11.12.2015
Rückkampf TSG Herdecke vs. TG Oberforstbach / Raeren 18:15 (05.12.2015)
Klassenerhalt durch Sieg gesichert

Mit einer taktisch gut aufgestellten Mannschaft behielten die Ringer der TSG Schwerathletik-Oberliga am Samstag in der Herdecker Bleichsteinhalle mit einem 18:15-Erfolg über die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis die Oberhand und sammelten zwei weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Bei noch zwei ausstehenden Kämpfen hat die TSG bei zehn Pluspunkten eine gute Ausgangsposition.

Die Herdecker Trainer mussten vor dem Kampf schon mächtig arbeiten. Tibor Pal, den die Ruhrstädter in diesem Kampf in der 57 Kilogramm-Klasse einsetzen wollten, hatte beim Probewiegen 300 Gramm Übergewicht.

Pal musste als erster auf die Matten und brannte ein „Feuerwerk“ ab. Nach 5:36 Minuten führte Pal mit 14:6, als er seine Gegner schulterte.

Sieg gegen Witten II muss gelingen
Das zweite Highlight folgte etwas später. Nach sechs Minuten führte in der 80-Kilogramm-Klasse Nils Holk mit 13:12 Punkten und wurde zum 1:0-Punktsieger erklärt. Die TSG führte 18:8 und konnte sich bei noch zwei ausstehenden Kämpfen sogar zwei 0:4-Niederlagen leisten. Jetzt fehlt am kommenden Wochenende, Samstag um 17.30 Uhr, nur noch ein Sieg beim KSV Witten II und der Klassenerhalt ist wirklich perfekt.

Die Kämpfe im Einzelnen: Tibor Pal (57 Kilogramm), Schultersieg; Walter Lisin (61), Schulterniederlage nach 51 Sekunden; Daniel Beucke (66), Sieg durch Übegewicht seines Gegners; Stephan Thoß (70), 3:0 - Punktsieg nach 6 Minuten; Felix Althof (75 A), 0:4 Punktniederlage; Nima Habibivand (75 B), 0:3-Punktniederlage nach 6 Minuten; Nils Holk (80), 1:0- Punktsieg nach sechs Minuten; Szabolcs Hatos (86), 2:0-Punktsieg nach 6 Minuten; Dennis Böddeker (98), kampflos Sieger.

von Peter Pickel



01.12.2015
Malerteam Waltenberg sponsort neue Trikots

Die Ringer der TSG Herdecke können sich über neue Trikots freuen. So kann sich die Mannschaft mithilfe des langjährigen Sponsors Waltenberg in einem einheitlichen Look Look bei den Mannschaftskämpfen in diesem Jahr zeigen. Ein recht herzlichen Dank an den Malerfachbetrieb Waltenberg.


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30.11.2015
Rückkampf KSK Konkordia Neuss I - TSG Herdecke 10:17 (28.11.2015)
Ein Paukenschlag zur rechten Zeit

Die 13 ist doch eine Glückszahl für die Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke. Der 13. Saisonkampf war aber nichts für schwache Nerven, doch die Ringer der TSG behielten die Übersicht gegen die favorisierten Athleten aus Neuss.

An der Waage wurde dieser Kampf nicht entschieden. 30 Minuten vor Kampfbeginn stellten sich die zwanzig Athleten, zehn aus Neuss und zehn aus Herdecke, dem Mattenrichter an der Waage. Kein Ringer hatte Übergewicht. Eine taktische Aufstellung war auch nicht sichtbar. Lediglich die Klasse über 130 kg, in der die TSG erneut mit Gantulga Munkbad aufmarschierte, wurde von den Ruhrstädtern verschenkt. Munkbats Gegner brannte ein wahres Feuerwerk auf der Matte ab und führte nach 49 Sekunden 15:0. Ein Grund für den Mattenrichter, den Kampf wegen technischer Überlegenheit abzubrechen und mit 4:0 für Neuss zu werten Es folgten noch zwei Siege für Neuss und sieben Siege für die TSG. Veränderungen in der Tabelle

Trotzdem wurde gezittert bis zum achten Kampf, nachdem die TSG mit 14:10 führte. Alles war noch möglich. Beide Kämpfe gingen auch über die volle Kampfzeit, sprich sechs Minuten. Nima Habibivand besiegte seinen Gegner mit 2:0, Peter Schwarzburg behielt mit 1:0 die Oberhand. Die Sensation war perfekt. Traurige Gesichter bei Neuss, Jubel bei der TSG.

„Unglaublich“, so Herdeckes Sportkoordinator Frank Meyer, „vor den beiden letzten Kämpften haben wir mit 14:10 geführt, doch es waren auch noch acht Punkte zu vergeben. Die TSG holte drei, die Gastgeber keinen Punkt mehr. Die TSG gewann auch drei Kämpfe mit 1:0. „Das gibt es auch nicht so häufig“, erinnert sich Meyer, der Stephan Thoß lobte, weil er nur mit 0:2 Punkten unterlag. Und dann gab es noch den Kampf von Dennis Böddeker gegen Grigorii Stepanov, der bisher noch keinen Kampf verloren hatte. Nach sechs Minuten jubelte Böddeker mit seinen Mannschaftskollegen und den Herdecke Fans über den 17:10-Sieg.

Der Herdecker Sieg hat in der Tabelle einige Veränderungen erzeugt. Hohenlimburg, Köln-Ehrenfeld, Neuss und Oberforstbach können noch Meister werden. Abstiegsgefahr ist noch immer für den KSV Witten II, Krefeld, Mülheim/Rhein und Herdecke. Lediglich Duisdorf kann die restlichen Kämpfe ruhig angehen.

Die Herdecker haben an den Sieg geglaubt. So auch Ehrenvorsitzender Wilfried Potthoff auf dem Herdecker Wochenmarkt. „Die steigen nicht ab“, sagte Potthoff dort und erklärte die Auf – und Abstiegsregelung. „Entscheidend ist, ob ein westfälischer Verein aus der 2. Liga in unsere Oberliga kommt, bzw. der Oberligameister nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen möchte“, so Potthoff. So wie es zurzeit aussieht, benötigen die Herdecker keine fremde Hilfe, die Klasse zu halten. Siege gegen den KSV Witten II und Mülheim/Rhein sind möglich. Auch die Mannschaft aus Oberforstbach ist zu schlagen.

Am kommenden Samstag, 5. Dezember, empfangen die Herdecker Ringer den Tabellenvierten RG Oberforstbach/ Sparta Kelmis.

von Peter Pickel



26.11.2015
Rückkampf KSV Germania Krefeld - TSG Herdecke 19:16 (21.11.2015)
Unglückliche Niederlage in Krefeld

In der Ringer-Oberliga wird der Druck auf die Athleten der TSG Schwerathletik Herdecke nach der unglücklichen 16:19-Niederlage beim KSV Germania Krefeld immer größer. Dagegen sind die Gastgeber mit zehn Pluspunkten fast aus dem Schneider, während die TSG, gemeinsam mit der 2. Mannschaft des KSV Witten, ganz unten im Tabellenkeller steht.

Die Krefelder haben vier Punkte Vorsprung vor den Kappler-Schützlingen. Sollten beide Teams zum Schluss der Saison punktgleich sein, entscheidet der direkte Vergleich. Hier haben die Ringer vom Niederrhein mit 36:34-Punkten die Nase vorn. Ohne Peter Schwarzkopf und Maximilian Lodwich waren die Aussichten schon vor dem Kampf nicht die Besten. Es war wieder ein Kampf, bei dem jeder Punkt wichtig war. „Hätten Walter Lisin, Felix Althof, Recep Mercan und Nils Holk nur zwei Punkte mehr geholt, dann wären wir als Sieger auf die Heimreise gegangen“, so Herdeckes Chef-Trainer Philipp Kappler. Aus den letzten acht Kämpfen holten die Herdecker gerade zwei Punkte.

Sein Debüt für Herdecke gab der chinesische Ringer Gantulga Munkbat in der Klasse bis 130 kg. „Auch wenn er gewonnen hätte, die Punkte wären an Krefeld gegangen, weil Gantulga bei uns der dritte Ausländer war. Zwei sind nur zugelassen.“

Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg: Walter Lisin, Schulterniederlage. 61 kg: Tibor Pal, Schultersieg. 66 kg: Stephan Thoß, Schultersieg. 70 kg: Felix Althof, 0:3 – Punktniederlage. 75 kg A: Leon Lisin, Niederlage wegen Übergewicht. 75 kg B: Recep Mercan, 0:2 – Punktniederlage. 80 kg: Nils Holk, 0:2-Punktniederlage. 86 kg: Szalolcs Hatos, 4:0-Punktsieg. 98 kg: Dennis Böddeker, Sieg durch Aufgabe seines Gegners. 130 kg: Gantulga Munkbat, Schulterniederlage.

von Peter Pickel



14.11.2015
Rückkampf TSG Herdecke - Bonn-Duisdorf
Ringer brauchen langsam Punkte gegen den Abstieg

Sechs Kämpfe haben die Oberliga–Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke noch auf dem Terminplan. Alle zu gewinnen, das geht nicht. Doch muss die TSG langsam mal für eine Überraschung auf der Matte sorgen, sonst ist der Abstieg in die Verbandsliga nicht mehr aufzuhalten.

Den ersten Versuch unternehmen die Schützlinge von Chef–Trainer Philipp Kappler am Samstag ab 19 Uhr in der Bleichsteinhalle gegen den TKSV Duisburg, bei dem die Herdecker in der Hinrunde mit 18:16 den ersten Sieg feierte. Noch folgen fünf Kämpfe. Drei auswärts und zwei auf der eigenen Matte. Die Duisdorfer sind natürlich heiß auf den Kampf. Sie wollen sich nicht nur für die Heimpleite revanchieren, sondern auch mit einem Sieg den Klassenerhalt mit 12 Punkten vorzeitig sichern. Weiter Kandidaten im Kampf gegen den Abstieg sind die Teams aus Krefeld, Witte und Mülheim/Rhein.

Frank Meyer, Sportkoordinator der Herdecker Ringer: „Wir werden alles versuchen. Jetzt ist auch die Mannschaft gefordert“, setzt Meyer seine Schützlinge etwas unter Druck. Meyer hofft natürlich, dass alle Leistungsträger fit sind und auch Samstag pünktlich an der Waage stehen – auch Herdeckes Schwergewichtler Maximilian Lodwich. Ob er allerdings auch sein Können auf der Matte zeigt, ist weiterhin fraglich.



11.11.2015
Willy-Boley-Gedächtnisturnier in Bonn (08.11.2015)
Gold für Leo Lisin, Silber für Luke Dehrenbach und Annkatrin Nielsen


Bei dem in der Bonner Hardtberghalle ausgetragenem Internationalen Ringkampfturnier starteten neben Athletinnen und Athleten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden auch 8 Nachwuchssportler/innen der TSG. Bei dieser Mammutveranstaltung mit weit über 300 Teilnehmern aus mehr als 30 Vereinen ist allein die Atmosphäre und die Stimmung in der Hardtberghalle eine besondere Herausforderung für die teilweise noch sehr jungen Sportler. Hier zeigte sich im besonderen Maße der große Zusammenhalt des Herdecker Teams und der mitgereisten Eltern. Jeder Sportler/in wurde bei seinem Einsatz auf der Matte lautstark vom gesamten Team unterstützt und konnte sein Können abrufen.


Hierbei ist natürlich der erste Platz von Leo Lisin bei der A/B Jugend in der 85 Kg Klasse besonders erfreulich, aber auch die zweiten Plätze von Luke Dehrenbach und Annkatrin Nielsen waren so nicht unbedingt zu erwarten. Mit David Mkrtchyan und Leoni Grabinski ( bei ihrem ersten Turniereinstz) standen zwei weiter TSG-Sportler auf dem Podest und vervollständigten die Medailensammlung. Leon Dehrenbach verfehlte knapp einen Podiumsplatz und belegte den 4.Platz. Jannik Wirth der im Vorfeld des Turniers einiges an Gewicht gemacht hatte um bei der C-Jugend in der 42 Kg Klasse starten zu können belegte bei 17 Teilnehmern einen sehr beachtlichen 7.Platz. Walter Lisin kam auf den 10.Platz



10.11.2015
KSV Hohenlimburg - TSG Herdecke 19:13
Ringer auf einem Abstiegsplatz

„Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu“, sagte einst der Profi-Fußballer Jürgen Wegmann nach einer Niederlage. Das können die Oberliga-Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke seit dem letzten Wochenende auch von sich behaupten.

Zuerst verloren die Ringer von Trainer Philipp Kappler beim KSV Hohenlimburg ohne den beruflich verhinderten Dennis Böddeker mit 13:19, einen Tag später gewann das Schlusslicht AC Mülheim a. Rhein gegen den KSV Witten II und stürzte die Ruhrstädter auf den Abstiegsplatz. Der Klassenerhalt ist in Gefahr. Dabei wollte die TSG in Hohenlimburg schon für eine Überraschung sorgen. Doch spätestens zu dem Zeitpunkt, als Dennis Böddeker nicht an der Waage war, zeichnete sich die Niederlage ab. So kam Hohenlimburg in der Klasse bis 98 Kilogramm kampflos zu zwei Punkten beim 19:13. „Dennis hätte gegen Christian Zuhr gewonnen“, sagte Sportkoordinator Frank Meyer (Foto) im Nachhinein und das Ergebnis wäre ein 17:15 Sieg der Herdecker gewesen. Der verletzte Maximilian Lodwich ist nach wie vor nur Punktelieferant. Überraschend war die 0:1-Punktniederlage von Peter Schwarzburg gegen den Ex-Herdecker Nils Hausegger. „Nils ist ein Leistungsträger beim KSV“, lobte Meyer den ehemaligen Schützling.

Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg: Walter Lisin, Schulterniederlage. 61 kg: Tibor Pal, 4:0-Punktsieg. 66 kg: Daniel Beucke, 0:4 Punktniederlage. 70 kg: Stephan Thoß, 1:0 Punktsieg. 75 kg A: Felix Althof, 0:2 Punktniederlage. 75 kg B: Peter Schwartzburg: 0:1 Punktniederlage. 80 kg: Nils Holk, 4:0 Punktsieg. 86 kg: Szaboles Hatos, 4:0 Punktsieg. 98 kg: Kampflos an Hohenlimburg. 130 kg: Aufgabeniederlage Max Lodwich.



03.11.2015
Ringer der TSG Schwerathletik treten auf der Stelle

Die Ringer der TSG Schwerathletik treten zurzeit auf der Stelle. Im ersten Kampf der Rückrunde verloren die Meyer-Schützlinge auf eigener Matte gegen den Tabellendritten RC Ehrenfeld mit 16:21 und konnten keine Revanche für die in der Hinrunde erlittene Niederlage nehmen. Die Umstellung der Stilarten brachte den Herdeckern nicht den erwünschten Erfolg.

Selbst Trainer Philpp Kappler ist fast ratlos. „Wir können nur von Kampf zu Kampf schauen“, wagt Kappler keine Aussage, wo seine Mannschaft am Schluss der Oberliga-Saison landen wird. „Außerdem haben wir viele Kämpfe knapp verloren.“ So auch in Ehrenfeld. „Mit einem gesunden Maximilian Lodwich wären es vier Punkte mehr für uns und vier weniger für Ehrenfeld gewesen. Das hätte für uns gereicht“, ist sich der Übungsleiter sicher. Hinzu kam, dass bei den Gästen mit Tim Stoll ein Ringer aus dem Bundeskader auf der Matte war. Solch eine Qualität haben nicht viele Vereine.

Hoffen auf Habibivand

Das Problem bei der TSG sind Walter Lisin und Maximilian Lodwich. „Walter ist erst 14 und Maximilian noch nicht wieder fit. Somit müssen wir fast in jedem Kampf acht Punkte aufholen“, sagt Kappler, der keinem seiner Ringer einen Vorwurf macht. „Die Mannschaften oben dürfen uns jetzt nicht interessieren, wir müssen in der Tabelle ab sofort nach unten schauen.“ Kappler hofft, dass Nima Habibivand bald wieder dabei ist.

Die Kämpfe im Einzelnen:
57 kg: Walter Lisin, 0:4 Punktniederlage. 61 kg: Tibor Pal, Schultersieg. 66 kg: Daniel Beucke, 0:4 Punktniederlage. 70 kg: Stephan Thoß, 0:2 Punktniederlage. 75 kg A: Felix Althof, Schulterniederlage. 75 kg B: Peter Schwarzburg, 4:0 Punktsieg. 80 kg: Nils Holk, Schultersieg. 86 kg: Szabolcs Hatos, 0:3 Punktniederlage. 98 kg: Dennis Böddeker, 4:0 Punktsieg. 130 kg: Maximilian Lodwich, Aufgabe wg. Verletzung.

Peter Pickel



20.10.2015
AC Köln-Mülheim - TSG Herdecke (20:17)
Ringer auf dem Tiefpunkt angelangt

Die Herdecker Oberliga-Ringer sind auf dem Tiefpunkt angelangt. Die Schützlinge von Trainer Philipp Kappler unterlagen beim bisher sieglosen Tabellenletzten AC Mülheim am Rhein mit 17:20, wobei eine 17:12 Führung vor den beiden letzten Kämpfen nicht für einen Sieg reichte. TSG-Sportkoordinator Frank Meyer hatte vor dem Kampf schon erwähnt, dass er nicht zaubern könne und wollte die Gastgeber mit taktischen Varianten überraschen. Doch auch das funktionierte nicht. Weil Peter Schwarzburg und Daniel Beucke verhindert waren, musste Frank Meyer die Ringer aufstellen, die ihm zur Verfügung standen. Dazu gehörte auch Maximilian Lodwich, der aber wegen Übergewicht in der 98-kg-Klasse nicht starten durfte.

„Die Einstellung der Mannschaft war gut, doch wir geben zu viel Vierer ab“, bilanzierte Herdeckes Sportkoordinator und wies auf fünf Kämpfe hin, die mit 4:0 für Mülheim endeten. „Diesen 0:20-Rückstand kannst du nie mehr aufholen.“ In dieser Woche will sich die Mannschaft zusammensetzten und die Situation besprechen. „Wir drücken mal den Resetknopf“, so Meyer. Er hofft auf einen guten Neustart am 31. Oktober in der Bleichsteinhalle gegen Köln-Ehrenfeld, da in der Rückrunde die Stilklassen getauscht werden. Wer jetzt griechisch-römisch gerungen hat, muss dann Freistil ringen, beziehungsweise umgekehrt. „Da haben wir Vorteile“, glaubt Meyer.

Die Kämpfe im Einzelnen: 57 kg: Tibor Pal, 4:0 Punktsieg. 61 kg: Walter Lisin, 0:4 Punktniederlage. 66 kg: TSG stellte keinen Ringer. 70 kg: Stephan Thoß, 1:0 Punktsieg. 75 kg A: Nima Habibivand, 0:4 Punktniederlage. 75 kg B: Felix Althoff, 0:4 Schulterniederlage. 80 kg: Szabolcs Hatos, 0:4 Schulterniederlage. 86 kg: AC Mülheim stellt keinen Ringer. 98 kg: Maximilian Lodwich, 0:4 Niederlage wegen Übergewicht. 130 kg: Dennis Böddeker, 4:0 Punktsieg.

Peter Pickel



17.10.2015
AC Köln-Mülheim - TSG Herdecke (Vorschau)
TSG-Ringer haben in Köln heute die „Pflicht, zu gewinnen“

Am heutigen Freitagabend steht für die Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke der letzte Kampf der Hinrunde auf dem Plan. Um 19.30 Uhr treten sie in der Sporthalle Bergischer Ring in Köln gegen den Tabellenletzten AC Mülheim am Rhein an. Die Herdecker haben gegenüber Mülheim einen Vorsprung von vier Punkten, den sie heute auf sechs Punkte vergrößern wollen.

Herdeckes Kader ist deutlich kleiner

Beide Teams sind seit acht Jahren in der Oberliga, beide haben auch schon in der 2. Bundesliga gerungen. Die Gastgeber haben in dieser Saison allerdings noch keinen einzigen Punkt geholt, so dass der dritte Saisonsieg für die Herdecker realistisch scheint. Während die Kölner Vorstädter einen Kader von 21 Athleten präsentieren, kann Herdeckes Trainer Philipp Kappler jedoch nur auf 13 Ringer zurückgreifen.

„Ich hoffe, dass im Kampf Letzter gegen Vorletzten alle meine Jungs anwesend und fit sind“, sagt Herdeckes Sportkoordinator Frank Meyer, der eine Wunschaufstellung schon im Kopf hat. „Da spielen auch taktische Spielchen eine große Rolle“, so Meyer, der auch von der „Pflicht, in Köln zu gewinnen“ sprach.




16.10.2015
TSG Herdecke - KSV Witten II 18:20 (10.10.2015)
Ringern fehlte ein „Quäntchen Glück“

Das EN-Derby in der Ringer Oberliga zwischen der TSG Schwerathletik Herdecke und der 2. Mannschaft des KSV Witten in der Herdecker Bleichsteinhalle endete mit einem 20:18-Erfolg für die Gäste.

Es war der letzte Kampf in der 1. Serie. Einen Kampf konnte die Ringer vom Bleichstein gewinnen, einen verloren sie. „Es fehlte uns ein Quäntchen Glück“, so Herdeckes Sportkoordinator Frank Meyer. Er hatte mit Einsätzen von Maximilian Lodwich und Peter Schwarzburg gerechnet. Doch wegen einer Verletzung am Halswirbel nahm Lodwich den Kampf gar nicht auf.

Für Peter Schwarzburg spielte die Rückreise aus einem Kurzurlaub Schicksal: Der Flieger war nicht pünktlich. Die Entscheidung gegen die TSG fiel im vorletzten Kampf, als Nima Habibivand nur einen 2:0- Punktsieg holte. Im letzten Kampf verlor Recep Mercan, nach zwei Jahren erstmals wieder für die TSG auf der Matte, mit 0:18. Enttäuschung bei der TSG, die am Wochenende Gast beim Tabellenletzten AC Mülheim/Rhein sind.

Die Kämpfe in Einzelnen: 57 kg: Walter Lisin, 0:16 - Punktniederlage. 61 kg: Tibor Pal, Schultersieg nach 2:55 Minuten. 66 kg: Daniel Beucke, 4:0-Punktsieg nach 3:05 Minuten. 70 kg: Kampflos an Witten. 75 kg A: Nima Habibivand, 7:4-Punktsieg nach 6 Minuten. 75 kg B: Recep Merkan, 0:18-Punktniederlage nach 2:38 Minuten. 80 kg: Szabolcs Hatos, 16:0-Punktsieg nach 1:23 Minuten. 86 kg: Nils Holk, 16:0-Punktsieg nach 1:49 Minuten. 98 kg: Dennis Böddeker, kampflos Sieger. 130 kg: Maximilian Lodwich, Aufgabe wegen einer Verletzung.




02.10.2015
TSG-Ringer in Aachen favorisiert

Im Aachener Stadtteil Oberforstbach wollen die Oberliga–Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke heute ab 19.30 Uhr versuchen, die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis zu besiegen und damit in der Tabelle zu überholen. „Das wird nicht einfach“, meint TSG–Sportkoordinator Frank Meyer und erinnert sich gerne an die Kämpfe gegen die Aachener, als der Verein noch eigenständig war. Ab 2012 gab es dann die Kampfgemeinschaft Oberforstbach/Raeren. Seit dieser Saison gibt es die RG Oberforstbach/Kelmis.

Kelmis ist eine der neun Gemeinden der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien. Grund dieser Ringkampfgemeinschaft ist, dass die belgischen Ringer im Sinne des Ringerverbandes NRW nicht mehr als Ausländer gelten. Den letzten Kampf verloren die Gastgeber beim Vorletzten Duisdorf mit 12:26.

„Für die nächsten anstehenden schweren Begegnungen gegen Herdecke, Neuss und Krefeld muss sich das Team jetzt zusammenraufen und sich auf seine Stärken besinnen, sonst findet man sich am Ende der Hinrunde auf einem der unteren Tabellenplätze wieder“, war auf der Homepage der Oberforstbacher zu lesen. Mal sehen, was sich Frank Meyer wieder hinsichtlich der Aufstellung einfallen lässt, denn sonst könnten seine Ringer in der Tabelle weiter abrutschen.




23.09.2015
Landessichtungsturnier
Erfolg für die Nachwuchsringer der TSG
Jannik Wirth und David Mkrtchyan holen Silber Beim Landessichtungsturnier

Ausrichter der Veranstaltung des Ringerverbandes NRW am vergangenen Sonntag war die Sportunion Annen aus Witten. In der Husemannhalle starteten in den Altersklassen der B, C, D und E-Jugend insgesamt 189 Sportler um sich vor den Augen der Landestrainer für die Aufnahme in die verschiedenen Leistungskader zu empfehlen. In der D-Jugend gingen die Brüder Luke 24 Kg und Leo 29 Kg Dehrenbach für die TSG auf die Matte. Beide sind eigentliche immer für eine Medaille gut mussten diesmal jedoch nach jeweils einigen gewonnenen Kämpfen auch zwei Niederlagen einstecken und landeten auf dem undankbaren 4.Platz. In der C-Jugend belegte Fabian Henning in der 31.Kg Klasse den 8. Platz und Jannik Wirth in der 42.Kg Klasse einen so nicht erwarteten und daher umso erfreulicheren zweiten Platz. Bei der B-Jugend zeigte David Mkrtchyan in der 46 Kg Klasse das er in NRW zu den absoluten Talenten in seiner Altersklasse gehört und kam auf den zweiten Platz. Gian Luca Stroedter belegte in der Gewichtsklasse bis 50 Kg den 9. Platz.




15.09.2015
14. Herdecker Schulmeisterschaft (07.09.2015)
Mit Rekordteilnehmerzahlen kämpfen Herdecker Grundschulen um den Werner Richard - Dr. Carl Dörken Pokal in der Schulsportart Ringen

Robert- Bonnermann Grundschule gewinnt überlegen die Mannschaftwertung und sichert sich den Wanderpokal der Stiftung

Über 200 Schüler von drei Herdecker Grundschulen kämpften am Montag, den 7.9.2015 in der Herdecker Bleichsteinhalle um die Schulmeisterschaft im Ringen und somit um den Erhalt des Wanderpokals der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.
Manuel Meyer, Leiter der Jugendabteilung beim ausrichtenden Verein der TSG Schwerathletik, zeigte sich sehr erfreut über den großen Zuspruch und die positive Entwicklung, zumal bei dieser Veranstaltung natürlich auch die Werbung für den Vereinsnachwuchs eine große Rolle spielt. In 40 Gewichtsklassen und nach Jungen und Mädchen getrennt wurden die Sieger auf der Matte ermittelt.


Die Siegerehrung in der Mannschaftswertung wurden vom anwesenden Präsidenten des Ringerverbandes NRW Jens Nettekoven sowie von Frau Stronzik als Vertreterin der Werner Richard Dr.-Carl Dörken Stiftung durch geführt.
Bei großem Applaus aller anwesenden übergaben sie den Wanderpokal wie im letzten Jahr an die Partnerschule der TSG Ringer der Robert-Bonnermann Schule die mit 158 Punkten die meisten Siege erzielen konnte. Den 2. Platz sicherte sich die Werner Richard Grundschule mit 95 Punkten, und dritter Sieger wurde die Hugo Knauer Grundschule.




13.09.2015
4. Kampftag: TKSV 1906 Duisdorf - TSG Herdecke 16:18

F 57: Tersenidis, Vasileios (N) - Pal, Tibor (N) PS 2:0
G 61: Mutluer, Furkan-Firat - Lisin, Walter (J) TÜ 4:0
F 66: Harth, Jan Lukas (J) - Thoß, Stephan ÜG 0:4
G 70: Persch, Daniel - Habibivand, Nima (N) AS 4:0
F 75 A: Daniliuc, Stefan (N) - Althof, Felix TÜ 4:0
G 75 B: Schubert, Michael - Schwarzburg, Peter PS 0:3
F 80: Sahin, Salih - Hatos, Szabolcs (N) PS 0:3
G 86: Harth, David - Holk, Nils PS 2:0
F 98: James, Justin - Böddeker, Dennis DQ 0:4
G 130: Ortmann, Artur - Lodwich, Maximilian TÜ 0:4





07.09.2015
TSG Team verliert mit 13:17 im Derby

Einen schlechten Start erwischten die TSG Jungs in dieser Saison 2015/2016. Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den RC Ehrenfeld (12:15) verlor das TSG Team im Derby gegen den favorisierten KSV Hohenlimburg knapp mit 13:17, wobei auf jeder Seite 5 Siege und 5 Niederlagen standen. Dabei zeigte sich der KSV Hohenlimburg vor allem in einer konditionell besseren Verfassung und einem höheren Siegeswillen. KSV Trainer Thorsten Busch hatte seine jungen Wilden taktisch gut eingestellt, so dass am Ende knapp gehaltene Niederlage ausschlaggebend für den Gesamtsieg waren.
TSG Sieger waren an diesem Abend auf der Matte die beiden rumänischen Ringer Tibor Pal und Szabos Hatos, Nima Habibivand, Max Lodwich und Nils Holk. Tibor Pal konnte in der aufgerückten 61 kg Klasse im griechisch-römischen Stil Timo Golz auf Schultern besiegen (4:0 SS), während Szabos Hatos seinen Gegner (Johannes Schwerdtfeger) technisch überlegen besiegen konnte (TÜ 4:0). Nima Habibivand konnte trotz Schulterverletzung seinen Gegner Jannis Helbing mit 12:0 Punkten besiegen und 3 Mannschaftspunkte mit nach Hause bringen, leider gelang ihm am Ende kein technisch überlegener Sieg (PS 3:0). Max Lodwich tat sich schwer gegen seinen 10 kg schwereren Gegner Sebastian Fiedler, gewann zwar mit 3:1 Punkten, aber steuerte dadurch nur einen Mannschaftspunkt bei. Nils Holk dominierte den Kampf gegen den jungen defensiv ringenden Alpay Kulakac, wobei ihm kein technischer Punkt gelang. Leider zog sich Nils in der 2. Kampfhälfte eine Gehirnerschütterung zu, stellte sich aber wieder dem Kampf und gewann am Ende mit 1:0 durch einen Verwarnungspunkt. Nils wurde daraufhin im Herdecker Krankenhaus behandelt. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung und alles Gute.
Walter Lisin gab gegen den starken Vladimir Todorov Tumparov seinen Kampf vorzeitig auf (AS 0:4). Chancenlos waren Peter Schwarzburg gegen Sali Sezgin Sali (TÜ 0:4) und Daniel Beucke (TÜ 0:4) gegen Yves-Heiko Gies. Stephan Thoß im ungewohnten griechisch-römischen Stil verlor gegen den ehemaligen Bundesliga-Ringer Sergiy Skrypka mit 12:0 (PN 0:3). Dennis Bödecker startete furios gegen Junadi Tajdaev und lag durch sehenswürdige Aktionen mit 11:3 Punkten zur Pause in Führung. Der sichtlich überraschte Tajdaev drehte in der 2. Hälfte den Kampf, sammelte Punkte für Punkte und gewann am Ende mit 17:11 Punkten (PN 0:2).

Mit 2 Niederlagen steht das TSG Team nun auf dem vorletzten Platz. Am Samstag gegen die TKSV Bonn-Duisdorf wollen die Jungs endlich den 1. Sieg nach den ersten beiden knappen Niederlagen einfahren. wurden.




05.09.2015
TSG lädt zum ersten Ringer-Derby in der Oberliga-Saison


(wp)
In der Ringer-Oberliga kommt es heute um 19 Uhr in der Bleichsteinhalle zum ersten Lokal-Derby zwischen der TSG Schwerathletik Herdecke und dem KSV Hohenlimburg.

Die Gäste sind mit 4:0 Punkten blendend in die neue Saison gestartet. „Die Hohenlimburger gehen auch bei uns als Favorit auf die Matte“, sagt Herdeckes Sportkoordinator Frank Meyer, der seine Mannschaft nur in der Außenseiterrolle sieht. Wenn bei der TSG alle Mann an Bord sind, dann sind das zwölf Ringer. Die Gäste können sogar noch aus der 2. Mannschaft auffüllen. „Und mit einer taktischen Aufstellung können wir den KSV nicht überraschen, weil der Hohenlimburger Trainer Thorsten Busch auch unsere Stärken und Schwächen kennt“, ist sich Frank Meyer sicher.

Zuletzt standen sich beide Mannschaften übrigens in der Saison 2012 gegenüber. Hohenlimburg wurde damals Meister und stieg in die 2. Bundesliga auf. Die TSG landete auf dem dritten Rang, musste aber gegen den späteren Meister mit 13:28 und 4:35 zwei bittere Niederlagen einstecken.




30.09.2015
Derby im 1. Heimkampf der TSG

Die Heimkämpfe finden diese Saison bereits um 19 Uhr statt!!!








27.08.2015
Saison-Vorschau vom TSG Trainerstab


Liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde,

wir begrüßen Euch recht herzlich zur Mannschafts-Saison 2015 in der Oberliga. Wir starten dieses Jahr als amtierender Vizemeister in die neue Saison, allerdings wird es schwierig, dieser Favoritenrolle gerechnet zu werden. Wir sind dieses Jahr wieder „dünn“ besetzt und dürfen auf keine Verletzungen unserer Ringer hoffen. Durch einige taktische Umstellungen und einem herausragenden Siegeswillen unserer Mannschaft im letzten Jahr konnten wir Kämpfe gewinnen, mit denen wir im Vorhinein nicht gerechnet hatten. Dies wurde zudem begünstigt durch Verletzungen in den Reihen der anderen Oberliga-Mannschaften, obwohl wir auch aus beruflichen und privaten Gründen Schwierigkeiten hatten, eine komplette Mannschaft zu stellen. Dass am Ende der 2. Platz und somit die Vizemeisterschaft in Deutschlands dritthöchster Liga erreicht wurde, war schon eine große Überraschung.
Neben unserem Kern der Mannschaft - bestehend aus Maximilian Lodwich, Stephan Thoß, Daniel Beucke und Felix Althof - haben wir unseren Kader mit dem 22-jährigen Rumänen Tibor Pal verstärken können, der in der 57 und 61 kg Klasse in beiden Stilarten eingesetzt werden kann. Wir sind gespannt wie sich Tibor einlebt und hoffen auf gute Kämpfe. Die Zwillinge Leo und Walter Lisin sind mit ihren jungen 14 Jahren mittlerweile startberechtigt und sollen behutsam in die Mannschaft integriert werden. Leider haben wir auch zwei Abgänge zu verbuchen. Konstantin Schwarz beendet seine Ringerkarriere und steht nur noch sporadisch zur Verfügung. Jens Friedhoff verlässt uns wieder in Richtung Dortmund zu seinem Heimatverein KSV Kirchlinde, nachdem er 2 Jahre bei uns Erfahrungen in der Oberliga sammeln konnte. Wir bedanken uns bei beiden Ringern für tolle Kämpfe und wünschen beiden alles Gute.
Nach der überraschend positiv verlaufenden Saison, bleiben wir realistisch und auf dem Boden der Tatsachen. Es wird eine schwierige Saison für uns. Wenn alle Ringer verletzungsfrei sind, landet die TSG sicherlich wieder einen Überraschungscoup, wie sie in der letzten Saison unter Beweis stellen konnte. Unser diesjähriges Ziel ist ein Platz im Mittelfeld. Mit dem TKSV Bonn-Duisdorf als Aufsteiger aus der Verbandsliga ringt wieder ein altbekannter Verein in der Oberliga. Es wird sicherlich nicht einfach, den ehemaligen Bundesligisten zu bezwingen, stehen doch einige Ringer mit Bundesligaerfahrung in den Reihen der Bonner. Ein erfreuliches Wiedersehen gibt es mit dem KSV Hohenlimburg, der nach 2 Jahren in der 2. Bundesliga wieder in die Oberliga abgestiegen ist. Somit gibt es neben einem Derby mit dem KSV Witten II auch ein spannendes Aufeinandertreten mit den Hohenlimburgern. Gespannt dürfen wir auch auf unsere Freunde aus Oberforstbach sein, die sich von Raeren getrennt haben und nun eine Ringergemeinschaft mit Sparta Kelmis bilden. Wie in den letzten Jahren sind der KSK Konkordia Neuss und der AC Köln-Mülheim wieder die Favoriten um die Meisterschaft in der Oberliga.

Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit fairer und Verletzung freien Kämpfen.

Mit sportlichen Grüßen

Philipp Kappler
Holger Nowakowski




22.08.2015
TSG-Ringer fiebern dem Saisonstart entgegen
Die Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke gehen nach Platz zwei in der letzten Oberliga-Saison nun als Aufstiegsfavorit ins Rennen.

Langsam werden die Oberliga-Ringer der TSG Herdecke nervös. Schließlich beginnt am 22. August die neue Saison in der Oberliga. Allerdings noch ohne die TSG Schwerathletik Herdecke. Da in der kommenden Saison nur neun Mannschaften an den Start gehen, dürfen die Schützlinge des Trainer – Duos Philipp Kappler und Holger Nowakowski am ersten Tag noch zuschauen. Den ersten Kampf bestreiten die Herdecker eine Woche später beim RC Ehrenfeld. Am 5. September kommt es zum Nachbarschaftsderby gegen den ehemaligen Zweitligisten KSV Hohenlimburg.

„Die Kämpfe gegen Hohenlimburg und die 2. Mannschaft des KSV Witten gehören in dieser Saison zu den Höhepunkten“, sagt Herdeckes Vorsitzender Frank Meyer, der den Herdecker Fans erneut eine starke Mannschaft präsentiert. Der glücklose Jens Friedhoff hat wieder bei seinem Heimverein Kirchlinde angeheuert. Einziger Neuzugang bleibt der rumänische Athlet Tibor Pal.

Heimkämpfe wieder um 19 Uhr

In dieser Saison beginnen alle Heimkämpfe um 19 Uhr in der Sporthalle Bleichstein. „Das war zuletzt nicht immer so“, erklärt Frank Meyer, „weil wir wegen fehlender Mattenrichter und Wechselschicht einiger Ringer auch mal freitags auf die Matte mussten.“ Jetzt können die Herdecker Fans sich wieder auf den Samstag einstellen. Die „Strafversetzung“ auf freitags verhinderte übrigens auch Jens Holk, einer der Leistungsträger der Ruhrstädter mit einer Effizienz der Punktzahlen von 71 Prozent, der die Mattenrichterlizenz für die Oberliga besitzt. „Jens wir bei unseren Kämpfen natürlich nicht als Mattenrichter fungieren“, meint Meyer scherzhaft.

Gehören die Herdecker in der Saison 2015 zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft? Die Frage wollte Meyer eigentlich nicht beantworten. Da seine Jungs nach der letzten Saison Zweiter waren und die Leistungsträger für eine weitere Saison am Bleichstein frühzeitig zugesagt haben, sind die Herdecker diesmal klarer Favorit. Zumal der letztjährige Meister TV Essen - Dellwig den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft hat und nicht sofort wieder absteigen musste. Personell aufgerüstet

„Von den acht Mannschaften der 2. Bundesliga Mitte kommen mit Essen, Walheim, Witten und Mercen gleich vier Mannschaften aus NRW. Kurze Wege sind in der 2. Bundesliga Mitte angesagt“, schwärmt Frank Meyer von der jetzigen Zusammensetzung der 2. Bundesliga Mitte, zu der noch die Mannschaften aus Hüttigweiler, Viernheim, Riegelsberg und Heusweiler gehören. Das kann in der Saison 2016 allerdings schon wieder anders sein. Dabei wollte Meyer von der 2. Bundesliga eigentlich nichts erzählen.

Personell haben die Herdecker etwas aufgerüstet. „In den leichten Gewichtsklassen stehen unsere Nachwuchstalente Leo und Walter Lisin in den Startlöchern. Die werden auch ganz sicher im Laufe der Saison ihre Chance bekommen“, verspricht Herdeckes Vorsitzender. Angreifen will nach einjähriger Pause auch wieder Manuel Meyer. „Wenn er Gesundheit und Beruf unter einen Hut bekommt, ist Manuel im Schwergewicht eine Alternative für Maximilian Lodwich“ so der Vater über die Chancen für seines Sohnes.

geschrieben von Peter Pickel




10.06.2015
Medaillenflut für Herdecker Ringernachwuchs (04.06.2015)


Mit 3 Gold-, 2 Silber- und 3 Bronzemedaillen im Gepäck kehrte die Herdecker Jugendabteilung vom Turnier in Lünen zurück.

Mit 8 Sportlern die sich bei der Siegerehrung alle über einen Podiumsplatz freuen durften stellte die TSG eine der erfolgreichsten Mannschafte bei diesem Turnier.

Besonders erwähnenswert der 2 Platz von Luboslav Ivanov Vaklyov der lediglich den ersten Kampf gegen den späteren Sieger Sam Schneider vom KSV 02 Gütersloh verlor

und dann vier Kämpfe technisch überlegen oder durch Schultersieg klar gewinnen konnte. Aus Sicht des Trainergespanns Holger Nowakowski und Heiko Dehrenbach eine sehr gute Leistung des gesamten Teams in dem sich auch die neuen Sportler mit guten Leistungen präsentieren könnten.

Die Platzierungen im Detail:

E-Jugend:
24 Kg Luke Dehrenbach 1.Platz

D-Jugend:
27 Kg Leon Dehrenbach 1.Platz,
30 Kg Luboslav Ivanov Vaklyov 2. Platz,
34 Kg Till Trautmann 3. Platz

C-Jugend:
32 Kg Fabian Henning 2.Platz,
46 Kg David Mkrtchyan 1.Platz,
46 Kg Robin Trautmann 3.Platz,
49 Kg Gian-Luca Straedter 3.Platz




20.04.2015
Zum 75. Geburtstag senden die Herdecker Ringer Dankbarkeit und Glückwünsche an ihren Ehrenvorsitzender Wilfried Potthoff


„Der Ringer haben Wilfried Potthoff viel zu Verdanken!“ so die Kernaussage von Frank Meyer dem heutigen 1.Vorsitzenden der TSG. Er sendet im Namen aller Herdecker Ringer besondere Glückwünsche zum 75. Geburtstag an den TSG Ehrenvorsitzenden Wilfried Potthoff.
W:Potthoff vertrat den Verein 49 Jahre als 1.Vorsitzender auf der nationalen Sportbühne und bildete mit seinem Freund dem damaligen Geschäftsführer Alfred Zimmermann ein perfektes „Duo“.

Mit Ihm schaffte man mehrere Aufstiege in die Oberliga und zweite Bundesliga, drei Deutschen Ringer-Meisterschaften wurden unter seiner Führung in der Bleichsteinhalle ausgerichtet. Aber absoluter Höhepunkt in seiner fast fünf Jahrzehnte währenden Amtszeit war im Jahr 1995 die Realisierung und Eröffnung des Ringerzentrums an der Goethestraße.
Auch heute noch ist W. Potthoff mehrmals die Woche vor Ort und hilft mit seiner Erfahrung wo er gebraucht wird. Noch vor kurzer Zeit war er maßgeblich an der Organisation der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend in Herdecke beteiligt.

Der Vorstand




07.04.2015
TSG Ringer gratulieren Ihrem Ehrenmitglied Horst Schlopsnies zum 75.Geburtstag


Horst Schlopsnies kam in jungen Jahren vom SSV Hagen zur TSG. Nach langjähriger Vorstandsarbeit als 2.Vorsitzender und Sportwart wurde Horst vor drei Jahren zum Ehrenmitglied der Ringer ernannt. Erst kürzlich war er bei der Deutschen Meisterschaft als Helfer im Einsatz. Die TSG Herdecke wünscht seinem Ehrenmitglied Horst Schlopsnies zum 75. Geburtstag alles, alles Gute sowie viel Freude und Gesundheit im neuen Lebensjahr.

Der Vorstand




07.04.2015
DM B-Jugend in Herdecke ein voller Erfolg (13.-15. März 2015)

geschrieben von Thomas Meyer

Zu einer Werbung für den Ringkampfsport entwickelten sich die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Freistil, die vom 13.-15.03.2015 in Herdecke (NRW) ausgetragen wurden. Zwar hatte die LO nach den DM der Junioren (Greco) die zweite Großveranstaltung binnen einer Woche zu bewältigen, doch schaffte sie diese Herausforderung letztlich bravourös. So konnte auch Frank Meyer, als Vorsitzender der TSG Herdecke und Landesjugendreferent gleich doppelt im Einsatz, am Ende auch im Namen seines Clubs zufrieden feststellen: „Es ist alles super gelaufen“.

In diesem Zusammenhang gibt es viele Kleinigkeiten zu nennen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sich diese Meisterschaft zu einer rundum gelungenen Angelegenheit entwickeln konnte. So wurde beispielsweise im Rahmen der Begrüßungszeremonie die Nationalhymne von einer ausgebildeten Sopranistin gesungen, am Tage der Finals taten es ihr zwei Männerchöre gleich. Für die Plätze eins bis sechs gab es interessante Sachpreise wie etwa Sport- oder Kulturtaschen, für alle Offiziellen und Kampfrichter dagegen Gastgeschenke sowie Sekt.

Unterstützt wurde der erfahrene Ausrichter u.a. durch den Leiter des Wettkampfbüros Carsten Schäfer, seines Zeichens NRW-Vizepräsident Sport, und den stellvertretenden DRB-Jugendreferenten Sören Ullrich. Bereits zur offiziellen Eröffnung und Begrüßung erschienen waren zudem DRB-Vize Ralf Diener und Generalsekretär Karl-Martin Dittmann. Dass der Schirmherr Dr. Armin Brux (Landrat des EN-Kreises) sowie Bürgermeisterin Frau Dr. Katja Strauss-Köster ebenfalls einige Worte an Athleten, Trainer, Ausrichter und Zuschauer richteten, gab der Veranstaltung zusätzlich einen würdigen Rahmen.

Insgesamt 126 Teilnehmer waren an den Start gegangen, um den Titel des Deutschen Jugendmeisters zu holen – eine ordentliche, wenn auch nicht überragende Zahl. Und beobachtet man die Nachwuchsathleten, erkennt deren Ehrgeiz sowie ihren trotz des jugendlichen Alters schon ausgereifte Ringkampfkunst, dann haben die Anhänger unseres Sports allen Grund zur Freude. Und derer waren es viele, denn die Wettkampfhalle war während der Kämpfe gut und für ein solches Ereignis angemessen gefüllt. Auch dem anwesenden Bundestrainer Jürgen Scheibe dürfte diese positive Resonanz in Bezug auf Teilnehmerzahl und Zuschauerzuspruch wohl gefallen haben.

Ein besonderes i-Tüpfelchen hatte sich TSG-Vorsitzender Frank Meyer, der von Freunden und Bekannten stets „Otto“ genannt wird, schließlich noch für die Siegerehrung einfallen lassen: Mit Dr. Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund und der Deutschen Fußball-Liga (DFL), konnte er neben den verantwortlichen Funktionären und Sponsorenvertretern auch einen prominenten Gast für die Durchführung der Ehrungen gewinnen. Den Jugendlichen wird dies sicher in schöner Erinnerung bleiben, von der sie wohl noch in vielen Jahren an so manchem Stammtisch erzählen werden.

Die Finalkämpfe:
34 kg: Mike Sell (TSV Gailbach) setzte sich souverän mit 8:0 gegen Moritz Buck von der KG Baienfurt durch. Er war der verdiente Titelträger, da er sich lediglich gegen den späteren Neuntplatzierten Moritz Langer (PSV Rostock) beim 5:3 schwer getan hatte, ansonsten seine Gegner jedoch durchweg dominieren konnte.

38 kg: Deniz Güvener sorgte für einen Gailbacher Doppelerfolg in den beiden untersten Gewichtsklassen. Nach vier Vorrundensiegen, die mit Ausnahme des 5:4 gegen Bronzemedaillengewinner Fabio Klett (TSG Halle-Neustadt) deutlich ausfielen, schlug er im Finale Simon Monz (KV Riegelsberg) mit 5:1 Punkten.

42 kg: In einer interessanten Auseinandersetzung holte sich Tom Friedrich (1. Luckenwalder SC) den Titel durch ein 8:6 über Slawa Rodko (Lüneburger SV). Die Silbermedaille von Rodko war ein schöner Erfolg für die LO Niedersachsen, da sie meist weniger erfolgsverwöhnt die Heimreise von nationalen Titelkämpfen antreten muss.

46 kg: Joshua Knosp (ASV Urloffen) war eine Klasse für sich. Selbst Finalgegner Maximilian Buch (KFC Leipzig), der sich nach drei harten Begegnungen ins Finale kämpfen konnte, hielt nicht mit und unterlag 0:15. Insgesamt konnte Knosp 72:2 technische Wertungspunkte erzielen – wächst hier eine neue Hoffnung für internationale Aufgaben heran?

50 kg: Ganze sieben Kämpfe musste Nils Klein (KSV Köllerbach) erfolgreich bestreiten, bis er die ersehnte Goldmedaille schließich in Händen halten konnte. Endkampfgegner Muhammed Tasdelen (TSG Nattheim) hatte es ihm beim 5:8 am Ende aber noch einmal richtig schwer gemacht.

54 kg: Der verdiente Sieger hieß Jan-Lukas Block (RV Lübtheen). Er setzte sich mit 5:1 gegen Leon Lambert (KSV Köllerbach) durch, nachdem er in der Vorrunde lediglich durch Josip Tomic (KSV Friesenheim) beim 9:6 ernsthaft gefordert worden war.

58 kg: Jakob Barth (FC Erzgebirge Aue) und Nik Wähner (TSG Nattheim) lieferten sich ein sehenswertes Gefecht, welches am Ende jedoch recht deutlich an den Ringer aus Sachsen ging (10:4).

63 kg: In der mit neun Athleten besetzten Klasse setzte sich Richard Schröder (SV Luftfahrt Berlin) durch. Waren die Poolkämpfe keine wirklichen Stolpersteine für den Titelträger, so musste er sich im Endkampf doch noch einmal richtig verausgaben: Erik Ragg (SV Triberg) erwies sich als schwer zu nehmende Hürde, musste sich nach einer 4:7-Punktniederlage jedoch mit Silber begnügen.

69 kg: Denis Würger (WKG Weitenau-Wieslet) dominierte die Konkurrenz beinahe nach Belieben. Nach drei deutlichen, davon zwei vorzeitigen Siegen in den Poolkämpfen, in denen er keine einzige technische Wertung abgeben musste, schulterte er im Finale dann Max Osterhoff (ASV Hof).

76 kg: Nur fünf Teilnehmer wetteiferten hier um Meisterehren. Mit André Sawtschenko (KSC Graben-Neudorf) gab es dennoch einen überragenden Akteur. Ohne Punktverlust kämpfte er sich durch das Turnier, lediglich der spätere Zweite Adrian Stachowiack (SV Braunsbedra) konnte das Ergebnis beim 0:5 recht freundlich gestalten.




05.01.2015
TSG Herdecke - RC Ehrenfeld 24:10 (20.12.2014)
TSG-Ringer erreichen den zweiten Platz

(C) Peter Pickel (WR)

Trotz der erfolgreichen Saison kommen nur wenige Zuschauer. Das liegt auch an der Fußball-Bundesliga, sagt TSG-Chef Frank Meyer.

Im letzten Kampf der Saison erreichten die Oberliga-Ringer der TSG Schwerathletik Herdecke durch einen deutlichen 24:10-Erfolg über den RC Ehrenfeld noch den zweiten Platz. So feierten sie im Ringerzentrum die beste Platzierung der letzten fünf Jahre. Mit Frank Meyer, Vorsitzender und Sportkoordinator der TSG Schwerathletik, sprachen wir über die abgelaufene Saison und die Zukunft.

Frage: Mit einem Kader von 13 Ringern haben Sie die Vizemeisterschaft in der Oberliga errungen. Sie haben somit Mannschaften hinter sich gelassen, die einen Kader von 20 und mehr Ringern haben. Wie groß war der Anteil der Trainer Philipp Kappler und Holger Nowakowski an dieser starken Platzierung?
Frank Meyer: Beide haben einen sehr großen Anteil am Erfolg. Ringen müssen die Jungs aber schon alleine. Doch die Fitness und auch die Harmonie in der Mannschaft sind genauso wichtig wie taktische Anweisungen während der Kampfzeit und in der Pause.

Trotz des großartigen Erfolgs war die Zuschauerresonanz mäßig. Liegt es an den unterschiedlichen Kampftagen oder sind die Zuschauer 0berliga müde?
Oberligamüde glaube ich nicht. Teilt man unsere kurze Saison in Drittel auf, dann sind wir mit den ersten beiden Dritteln zufrieden, mit dem Rest nicht. Ob Freitag oder Samstag, an beiden Tagen spielt auch die Fußball-Bundesliga. Die ist unser größter Gegner hinsichtlich unserer Zuschauerzahlen.

Wer bleibt, wer geht? Wann rücken Ringer aus dem Nachwuchsbereich nach?
Jens Friedhoff geht wieder zum KSV Kirchlinde zurück. Die Oberliga war für ihn etwas zu hoch. Ansonsten gehen wir davon aus, dass es keine weiteren Abgänge geben wird. Aus dem Jugendbereich werden Leo und Walter Lisin für die untere Gewichtsklasse nachrücken. Außerdem wird mein Sohn Manuel nach einjähriger Wettkampfpause wieder im Schwergewicht an den Start gehen und somit bekommt Maximilian Lodwich etwas Entlastung.

Gab es in dieser Saison nur ein Lokalderby gegen den KSV Witten II, kommt in der nächsten Saison noch eins gegen den Ex-Zweitligisten KSV Hohenlimburg hinzu. Gibt es schon Wunschtermine für diese Hits?
Die Erstellung des Terminplans ist kein Wunschkonzert. Die Schlüsselzahl wird gelost. Wir planen allerdings, dass die Kämpfe gegen Witten II und Hohenlimburg an einem Freitag stattfinden.

Das nächste Highlight steht vom 13. bis zum 15. März 2015 an. Dann ist die TSG Schwerathletik Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend. Sind die Vorbereitungen im Plan?
Wir haben die Rahmenbedingungen erfüllt. Alles ist bestens organisiert. Jetzt hoffen wir nur, dass die Zuschauer uns nicht im Stich lassen, zumal die Eintrittspreise erschwinglich sind. So kostet eine Dauerkarte für drei Tage nur 25 Euro, ein Tagesticket acht Euro. Die Finals am Sonntag sind für zwölf Euro zu sehen.

Die Ergebnisse:
57kg: Herdecke stellte keinen Ringer. 61kg: Daniel Beucke, Sieg durch Übergewicht seines Gegners. 66kg A: Jens Friedhoff, Schulterniederlage. 66kg B: Stephan Thoß, 1:0-Punktsieg nach sechs Minuten. 75kg A: Pjotr Demjanow, 4:0-Punktsieg nach 59 Sekunden. 75kg B: Nima Habibivand, Schultersieg nach 1:29 Minuten. 86 kg: Nils Holk, Schultersieg nach 1:23 Minuten. 98kg: Dennis Böddeker, Schultersieg nach 1:01 Minuten. 130kg: Maximilian Lodwich, 3:0-Punktsieg nach sechs Minuten.




05.01.2015
AC Köln-Mülheim I - TSG Herdecke 15:16 (13.12.2014)
Ringer überraschen ihren Chef

(C) Peter Pickel (WR)

„Eigentlich können wir in Mülheim nicht gewinnen“, mutmaßte TSG-Ringerchef, Frank Meyer, vor dem Oberliga-Kampf beim AC Mülheim am Rhein. Gleiches hatte Meyer auch vor dem Hinkampf prognostiziert. Seine Jungs gewannen dann mit 19:18 und am Samstag in Mülheim mit 16:15.
„Der Sieg in Mülheim ist ein Verdienst unserer Trainer Philipp Kappler und Holger Nowakowski“, so Meyer. Die Übungsleiter besetzten die 57 kg – Klassen nicht und stellten in der 75 kg B den erfahrenen Pjotr Demjanov auf. Nach der Kampffolge war schon vorher klar, dass Pjotr Demjanov den letzten Kampf absolvieren musste. Der Routinier erfüllte seine Aufgabe, holte die entscheidenden vier Punkte, verlor aber zwei Zähne. Überragend war auf der Herdecker Seite auch Nils Holk, der den Ex-Hohenlimburger nach 34 Sekunden schulterte. In der Tabelle wird die TSG bei noch einem ausstehenden Kampf wohl punktgleich auf dem zweiten Rang in der Oberliga bleiben. Punktgleich mit dem AC Mülheim. Frank Meyer blickte auch über den Tellerrand und zeigte sich enttäuscht über den Abstieg des KSV Hohenlimburg. Er machte aber keinen Hehl daraus, dass sich die Fans auf das Lokalderby gegen die Hohenlimburger freuen.

Die Kämpfe:
57 kg: Kampflos an Mülheim. 61 kg: Daniel Beucke, 2:0-Punktsieg. 66 kg A: Jens Friedhoff, 0:4-Punktniederlage. 66 kg B: Stephan Thoß, 2:0-Punktsieg. 75 kg A: Pjotr Demjanov, 4:0-Disqualfikationssieger. 75 kg B: Nima Habibivand, Schulterniederlage. 86 kg A: Nils Holk, Schultersieg. 86 kg B: Szabolcs Hatos, 0:1-Punktniederlage. 98 kg: Dennis Böddeker, Sieg durch Aufgabe seines Gegners. 130 kg: Maximilian Lodwich, 0:2-Punktniederlage.




Kontakt

  • TSG Schwerathletik Herdecke e.V.Postfach 1525
    58305 Herdecke
  • TrainingszentrumGoethestr. 14
    58313 Herdecke
    Telefon: 02330-13347
    Telefax: 02330-607295
  • WettkampfstätteBleichsteinhalle Herdecke
    Hengsteyseestraße 26
    58313 Herdecke

Links

Deutscher Ringer-Bund
Ringerverband NRW Landessportbund

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